Erzieher*innenausbildung

Zweijährige Berufsfachschule zum Erwerb für Zusatzqualifikation in TeilzeitVorbereitung auf die Schulfremdenprüfung (2BFQ-E) + Anerkennungsjahr

Zweijährige Berufsfachschule zum Erwerb für Zusatzqualifikation in TeilzeitVorbereitung auf die Schulfremdenprüfung (2BFQ-E) + Anerkennungsjahr

Ziel der Ausbildung

Die Berufsfachschule vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten im sozialpädagogischen Bereich mit dem Ziel, auf dieExternen-bzw. Schulfremdenprüfung zum Abschluss der schulischen Ausbildung zumErzieher/zur Erzieherin vorzubereiten. Diese Prüfung ist von der BFQ-E formal unabhängig. Die BFQ-Ehat insgesamt einen Stundenumfang von durchschnittlich 20 Wochenstunden, eine Praxisbegleitung ist nicht vorgesehen.(Zum Vergleich: In der regulären Erzieherausbildung werden durchschnittlich 66 Wochenstunden unterrich-tet). Das bedeutet, dass große Teile des Curriculums von den SchülerInnen selbstständig erarbeitet bzw. vertieft werden müssen.

Aufnahmevoraussetzung

Der Nachweis einer mindestens dreimonatigen einschlägigen praktischen Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung unter Aufsicht einer sozialpädagogischen Fachkraft oder einer dem Bildungs- und Lehrplan der öffentlichen Fachschule für Sozialpädagogik
entsprechenden sozialpädagogischen Praxis. (Die nachzuweisende praktische Tätigkeit kann auch während des Besuchs der BFQ-E erfolgen.)

Und
die Fachschulreife oder der Realschulabschluss oder das Versetzungszeugnis in die Klasse 11 eines 9 –jährigen Gymnasiums oder das Versetzungszeugnis in die Klasse 10 eines 8- jährigen Gymnasiums oder der Nachweis eines gleichwertigen Bildungsstandes und

  • der erfolgreiche Abschluss des einjährigen Berufskollegs für Sozialpädagogik oder eine vergleichbare Vorbildung eines anderen Bundeslandes

oder

  • ein Berufsabschluss als Kinderpfleger/-in oder eine gleichwertige im Hinblick auf die Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik einschlägige berufliche Qualifizierung

oder (nur bei noch freien Plätzen)

  • ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung unter Anleitung einer Fachkraft nach § 7 Absatz 2 Nummer 1 bis 3 Kindertagesbetreuungsgesetz (KiTaG)

und

  • die Fachhochschulreife, die fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife oder den schulischen Teil der Fachhochschulreife eines beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Sozialpädagogik oder Sozialwissenschaft

(Weitere Aufnahmemöglichkeiten bei noch freien Plätzen auf Anfrage)

Zusätzlich sind bei ausländischen Bildungsnachweisen deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 nachzuweisen.

Unterricht

Stundentafel (Zahl der Wochenstunden)

Fächer Wochenstunden
1. Allgemeiner Bereich  
Religionslehre/Religionspädagogik 1
Deutsch 1
2. Fachlicher Bereich (Handlungsfelder)  
Berufliches Handeln fundieren 3,5
Sozialpädagogisches Handeln 1
Erziehung und Betreuung gestalten 3
Bildung und Entwicklung fördern I 3
Bildung und Entwicklung fördern II 4,5
Unterschiedlichkeit und Vielfalt leben 2
Zusammenarbeit gestalten und Qualität entwickeln 1

Berufspraktikum

Die Ausbildung umfasst zwei Schuljahre in Teilzeit (i.d.R. an zwei Abenden pro Woche und an jedem
vierten Samstag).

Abschluss der schulischen Ausbildung

Am Ende der Ausbildung wird bei erfolgreichem Besuch der Schule ein Abschlusszeugnis erteilt. Ein
Abschlusszeugnis erhält, wer in den Pflichtfächern jeweils mindestens die Note „ausreichend“ erzielt hat.
Hinweis:
Die Anmeldung zur Schulfremdenprüfung erfolgt unabhängig von der Teilnahme an der BFQ-E.
Die Noten des Abschlusszeugnisses werden nicht mit den Ergebnissen der Schulfremdenprüfung
verrechnet.

Anmeldung

Bis zum 1. Juli jeden Jahres im Sekretariat der Helene-Lange-Schule, Fröbel-Seminar. Bei Bedarf erfolgt
eine persönliche Beratung nach telefonischer Vereinbarung 0621-824048 (Ferienzeit ausgenommen).
Einzureichen sind:

  • Aufnahmeantrag (Vordruck kann von der Homepage herunter geladen werden).
  • Lebenslauf in tabellarischer Form.
  • Erforderliche Nachweise (siehe Aufnahmevoraussetzungen)

Formulare

zum Downloaden

Infos

Anmeldung