Helene Lange (1848 – 1930) ist eine der wichtigsten Persönlichkeiten der bürgerlichen Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts. Sie setzte sich für gleiche Bildungs- und Berufschancen für Frauen ein.

Bereits zu Lebzeiten war Helene Lange eine der wichtigsten und wegweisendsten Persönlichkeiten der bürgerlichen Frauenbewegung – und daran hat sich in der Wahrnehmung bis heute auch nichts verändert. Ihr Name steht für eine unerschrockene Kämpferin für Mädchenbildung einerseits und andererseits für eine liberale Publizistin, die mit ihrer Zeitschrift „Die Frau“ die theoretischen Diskussionen innerhalb der bürgerlichen Frauenbewegung massiv beeinflusst hat.

"Lehrerin zu werden, das Lehrerinnenexamen abzulegen - einige der wenigen standesgemäßen beruflichen Möglichkeiten, die es seinerzeit für die Töchter der gehobenen Schichten gab, wurde mir verwehrt, das habe noch niemand im Oldenburger Land getan."

— Helene Lange