Erzieher*innenausbildung

Dreijähriges Berufskolleg Sozialpädagogik - praxisintegriert (3BKSP-IT)

Dreijähriges Berufskolleg Sozialpädagogik - praxisintegriert (3BKSP-IT)

Ziel der Ausbildung

Die praxisintegrierte Erzieher-/ Erzieherinnenausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik (Berufskolleg) befähigt dazu, selbstständig und eigenverantwortlich Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben in allen sozialpädagogischen Bereichen zu übernehmen. Staatlich anerkannte Erzieher/Erzieherinnen können in verschiedenen sozialpädagogischen Bereichen bei Kindern und Jugendlichen tätig sein, z.B. als selbstständiger Gruppenerzieher/selbstständige Gruppenerzieherin oder Leiter/Leiterin in Kindergärten, Kindertagesstätten und Horten, Gruppenleiter/-leiterin in Kinder- und Jugendwohnheimen sowie als Mitarbeiter/Mitarbeiterin in Kindergärten, Schulen und Einrichtungen für geistig und körperlich behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Das Ausbildungsmodell

Die Unterrichtsinhalte der beiden Schuljahre der Fachschule für Sozialpädagogik (Vollzeit) werden auf drei Schuljahre verteilt. Das Berufspraktikum wird in die drei Schuljahre integriert, wobei mindestens 2000 Praxisstunden abgeleitet werden müssen. Im Rahmen der Ausbildung müssen praktische Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit mit allen Altersgruppen (unter Dreijährige, 3-6-jährige Kinder, Schulkinder/ Jugendliche) gemacht werden. Die Schulferien entfallen, der/die Auszubildende hat Anspruch auf Urlaub.

Aufnahmevoraussetzung

  • Die Fachschulreife oder der Realschulabschluss oder das Versetzungszeugnis in die Klasse 11 eines 9 –jährigen Gymnasiums oder das Versetzungszeugnis in die Klasse 10 eines 8- jährigen Gymnasiums oder der Nachweis eines gleichwertigen Bildungsstandes und
    • der erfolgreiche Abschluss des einjährigen Berufskollegs für Sozialpädagogik oder eine vergleichbare
      Vorbildung eines anderen Bundeslandes

    oder

    • ein Berufsabschluss als Kinderpfleger/-in oder eine gleichwertige im Hinblick auf die Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik einschlägige berufliche Qualifizierung

    oder (nur bei noch freien Plätzen)

    • ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung unter Anleitung einer Fachkraft nach § 7 Absatz 2 Nummer 1 bis 3 Kindertagesbetreuungsgesetz (KiTaG)

    und

    • die Fachhochschulreife, die fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife oder den schulischen Teil der Fachhochschulreife eines beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Sozialpädagogik oder Sozialwissenschaft

    (Weitere Aufnahmemöglichkeiten bei noch freien Plätzen auf Anfrage)

    Zusätzlich sind bei ausländischen Bildungsnachweisen deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau B2 nachzuweisen.

Unterricht

Das Unterrichtsangebot besteht aus dem Pflichtbereich, dem Wahlpflichtbereich und ggf. dem Wahlbereich.
Im Wahlpflichtbereich werden Musik / Rhythmik, Sport- und Bewegungspädagogik sowie weitere fachliche Inhalte  angeboten. Maßgebend (versetzungsrelevant ) für die Ausbildungsinhalte ist der gesamte Pflichtbereich, mit Ausnahme des Faches Englisch.

Stundentafel (Zahl der Wochenstunden)

Fächer 1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr
1. Pflichtbereich
Religionslehre/Religionspädagogik 2 1 1
Deutsch 1 2 1
Englisch 1 2 1
Berufliches Handeln fundieren 2,5 2,5 2,5
Erziehung und Betreuung gestalten 2,5 2 3
Bildung und Entwicklung fördern I 2 2,5 2
Bildung und Entwicklung fördern II 4,5 3 3
Unterschiedlichkeit und Vielfalt leben 2 2 2
Zusammenarbeit gestalten und Qualität entwickeln 1 1 2
2. Wahlpflichtbereich 2 2 2
3. Pflichtbereich Sozialpädagogisches Handeln in der Praxis 600 600 600

Bewerbungsverfahren

Anmeldung bis März jeden Jahres im Sekretariat der Helene-Lange-Schule, Fröbel-Seminar. Bitte beachten Sie, dass die Bewerbungsfristen bei den Trägern oft früher sind.

Persönliche Anmeldungen sind am zweiten Informationstag im Februar (Termine siehe Merkblatt/ Internet) durch Abgabe der vollständigen Bewerbungsunterlagen möglich. Bei Bedarf erfolgt eine persönliche Beratung nach telefonischer Vereinbarung 0621-824048 (Ferienzeit ausgenommen).
Einzureichen sind:

  • Aufnahmeantrag (Vordruck auf der Homepage)
  • Lebenslauf in tabellarischer Form.
  • beglaubigte Abschrift des Zeugnisses/der Zeugnisse, die zur Aufnahme in die Fachschule berechtigen (siehe Aufnahmevoraussetzungen).

Die Schule stellt eine Bescheinigung über die Zulassung zur Fachschule aus, die zusammen mit der Bewerbung bei dem Träger eingereicht wird, der Ausbildungsplätze für die praxisintegrierte Ausbildung anbietet.

Formulare

zum Downloaden

Infos

Anmeldung