Kooperation zwischen Fröbel-Seminar und Campus-Projekt

Kooperation zwischen Fröbel-Seminar und Campus-Projekt

SchülerInnen des Fröbel-Seminar bringen sich seit diesem Schuljahr aktiv in das Campus-Projekt in der Neckarstadt-West ein.

Das Campus-Projekt ist eine Idee vieler verschiedener Akteure, deren Ziel es ist, Kindern und Jugendlichen in der Neckarstadt-West vielfältige Bildungsmöglichkeiten zu bieten, um Teilhabechancen und Bildungsgerechtigkeit herzustellen.

Die Neckarstadt-West ist ein bunter, lebendiger Stadtteil, der die vielen Facetten unserer Gesellschaft abbildet. Dazu gehört auch, dass es viele Familien gibt, die von Armut betroffen sind. Die soziale Schere unserer Gesellschaft wird hier deutlicher als in anderen Stadtteilen. Armut erschwert eine gesunde kindliche Entwicklung und hat Folgen oft bis ins hohe Erwachsenenalter. Kinder erfahren nicht selten Benachteiligung und Ausgrenzung im Zugang zu verschiedenen Bildungsmöglichkeiten.

Der Sozialraum prägt Menschen in einem Stadtteil und bietet unmittelbare Erfahrungen und Erlebnisse. Der Erfahrungs- und Erlebnisspielraum von Kindern ist abhängig von den Möglichkeiten der Eltern. Für Kinder und Jugendliche, deren Familien von Armut betroffen sind, beschränkt sich das soziale Leben oft auf die unmittelbare Umgebung. Dem Sozialraum kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

Das Wahlpflichtfach „Sozialraumorientierte Kinder- und Jugendarbeit“ (SOKJ), das dieses Jahr ins Leben gerufen wurde, soll der Beginn für eine langfristige Kooperation mit dem Campus-Projekt sein. Unser Ziel als sozialwissenschaftliche Schule ist, entsprechend unserem Leitbild, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen und Chancengleichheit zu verwirklichen.

Die Oberkurse des Fröbel-Seminar haben damit begonnen und begleiten derzeit Grundschulkinder bei ihren Hausaufgaben. Einmal in der Woche gehen die SchülerInnen in die Neckarstadt-West und unterstützen vor Ort die MitarbeiterInnen des Campus-Projektes. In Zukunft soll es dabei aber nicht bleiben. Vorgesehen ist, dass wir uns aktiv in die Gestaltung der Nachmittagsbetreuung einbringen. Mit gezielten Bildungsaktivitäten, der Organisation von Ausflügen und der Unterstützung der zahlreichen KooperationspartnerInnen des Campus-Projektes sind nur einige Möglichkeiten sich einzubringen, genannt. Wir streben einen Ausbau der Unterstützung an und freuen uns über jeden, der sich beteiligen möchte.

Frau Wurl ist Leiterin des Campus-Projektes und unsere Ansprechpartnerin, wenn es um die Ausgestaltung der Zusammenarbeit geht. Sie freut sich über Vorschläge und Ideen und koordiniert die Umsetzung.

Wenn auch Ihr Lust habt, attraktive Nachmittagsangebote anzubieten oder euch in anderer Form einzubringen, meldet euch bei Carmen Fischer oder Katja Scholz.


Pressespiegel zum Kunstprojekt

Im Koffer steht eine kleine Staffelei, daneben Farben, Pinsel, Stillleben mit Sonnenblumen und Selbstbildnis des berühmten Malers Vincent van Gogh. Diesen und weitere Koffer zu bekannten Künstlern haben Schüler des Wahlpflichtfachs Ästhetik an der Helene-Lange-Schule (HLS) gestaltet. Ziel ist es, „Bedeutung und Vielfalt von Kunst anschaulich zu vermitteln und mit allen Sinnen erlebbar zu machen“, schreibt die HLS auf ihre Webseite. Die Schüler konnten einen Künstler gezielt auswählen und beschäftigten sich danach intensiv mit Lebenslauf, Arbeitsweisen und Kunstwerken. Neben van Gogh entstanden so Koffer unter anderem zu Giuseppe Arcimboldo, Maria Sibylla Merian oder Andy Warhol. Die Koffer werden im Unterricht eingesetzt


Neue Wege zur Kunst

Kunst

Neue Wege zur Kunst

Viele Wege führen zur Begegnung mit Kunst. Auf eine neue Möglichkeit haben sich Schüler und Schülerinnen des Wahlpflichtfaches Ästhetische Erziehung der Oberstufe eingelassen. Im Unterricht bei Frau Weller-Beckemeier und Frau Diebel haben sie Künstler-Koffer entwickelt.

Die Konzeption der Künstler-Koffer verfolgt das Ziel, Bedeutung und Vielfalt von Kunst anschaulich zu vermitteln und mit allen Sinnen erlebbar zu machen. Insbesondere durch vielfältige Möglichkeiten des Mitmachens kann das Interesse der Kinder an Kunstwerken und Künstlern geweckt und vertieft werden.
Zunächst beschäftigten sich die Schüler mit verschiedenen Künstlern / Künstlerinnen und deren Werken, um sich dann entsprechend eigener Interessen gezielt für eine/einen zu entscheiden. Im Anschluss daran setzen sie sich intensiv mit Lebenslauf, Arbeitsweisen, Kunstwerken u.a. auseinander.
Die Wahl fiel auf Künstler aus verschiedenen Epochen: Giuseppe Arcimboldo, Alexander Calder, Robert Delaunay, M.C. Escher, Vincent van Gogh, Maria Sibylla Merian, Claude Monet, Henri Rousseau, Georges Seurat, Cindy Sherman und Andy Warhol.
Zunächst machten sich die Schüler auf die Suche nach einem für den Künstler/ die Künstlerin passenden Koffer, der in den folgenden Wochen innen und außen gestaltet wurde. Bereits ein am Griff befestigter Kofferanhänger oder Aufkleber und Bilder sollen neugierig machen auf das, was sich im Innern verbirgt.
Durch die Kofferinhalte werden die Künstler, ihr biografischer Hintergrund und die von ihnen geschaffenen Kunstwerke erfahrbar. Ausgewählt und gestaltet werden dazu Stadtbilder, Landkarten, Briefe, typische Accessoires, kleine Fotobücher und vielfältiges Bildmaterial.

Nach dem Öffnen gibt es in jedem Koffer vieles zu entdecken, wie z.B. Leinwand, Staffelei, Pinsel und Farbmaterialien, die ein Künstler zum Malen von Bildern braucht. Im Koffer für einen Bildhauer liegen verschiedene Drähte, Metallbleche, Pappe und Zangen für die Gestaltung von Plastiken. Als Arbeitsmaterial für eine Fotokünstlerin befindet sich im Koffer eine analoge Kamera, ein Film und eine Filmdose.
Einen besonderen Wert legten die Schüler auf die Entwicklung von passenden Spiel- und Erlebnismaterialien wie z.B. Puzzle, Fühlboxen, Hörerlebnisse, Riechfläschchen, u.a.
Über mehrere Wochen sind in intensiver Arbeit kleinere und größere, sehr unterschiedliche Künstler-Koffer entstanden.
Einige der Künstlerkoffer sind bereits von Kindern verschiedener Einrichtungen im Frühjahr 2019 entdeckt worden, andere werden in den kommenden Monaten erprobt.
Die Künstlerkoffer sind im Fröbel-Seminar deponiert und können dort ausgeliehen werden. Ansprechpartnerin ist Frau Weller-Beckemeier.


Ökoaudit der Helene-Lange-Schule mit neuen Aktionen für die Umwelt

Ökoaudit der Helene-Lange-Schule mit neuen Aktionen für die Umwelt

Schülerinnen und Schüler aller Schularten haben gemeinsam mit Lehrerin Christine Rohrbach-Koch im neu formierten Ökoaudit den aktuellen Schwerpunkt “Müllvermeidung” entwickelt und setzen ihr Vorhaben tatkräftig um.

Seither werden Schüler- und Lehrerschaft gleichermaßen von den engagierten Mitgliedern des Audits auf Gängen und in Klassenräumen des Schulgebäudes daran erinnert auf umweltfreundliche Produkte umzusteigen, wenn wieder einmal Wegwerfartikel wie Alugeschirr verwendet werden.

Es bleibt dabei nicht nur bei Ermahnungen – die “grüne” Truppe weist auf nachhaltige Lösungen hin, wie zum Beispiel  „BLEIB DEINEM BECHER TREU“, eine Aktion der Stadt Mannheim, die im Rahmen der städtischen Klimaschutzkampagne MANNHEIM AUF KLIMAKURS durchgeführt wird.

Diese Aktion setzt auf den Erwerb eines Bechers, der in allen teilnehmenden Coffee-to-go-Verkaufsstellen befüllt werden kann. Einen weiteren Schritt ermöglichen die Verkaufsstellen, die am Tauschsystem teilnehmen. Hier besteht die Möglichkeit gebrauchte Becher wieder abzugeben und im Tausch eine Pfandmarke zu erhalten. Diese kann die Marke beim nächsten Kaffeekauf in allen Betrieben, die am Tauschsystem teilnehmen, wieder gegen einen neuen Becher eingetauscht werden. Die Becher werden vor Ort gereinigt und wieder eingesetzt.

Die Helene-Lange-Schule ist eine von zwei Mannheimer Schulen, die an der Aktion teilnimmt.

Weitere Info zur “BLEIB DEINEM BECHER TREU” finden Sie hier.

Der letzte Schultag an der Helene-Lange-Schule wird auch umweltfreundlich gestaltet – am diesjährigen Weihnachtsbasar wird nämlich kein Einweggeschirr verwendet.


Weihnachtsgottesdienst des Fröbel-Seminars: „Goldene Momente“

Weihnachtsgottesdienst des Fröbel-Seminars: „Goldene Momente“

Was hat Weihnachten mit Gold zu tun? – Richtig, einer der Heiligen Drei Könige bringt dem neugeborenen Kind in der Krippe Gold als Geschenk mit. Zusammen mit Weihrauch und Myrrhe waren das die größten Kostbarkeiten der damaligen Zeit. Auch heutzutage erfreut Gold unser Herz. Gold ist kostbar und es geht ein besonderer Glanz von ihm aus.

Mit diesem besonderen Glanz haben sich die Schülerinnen und Schüler des Fröbel-Seminars in den letzten Wochen im Kunstunterricht beschäftigt. Unter Anleitung ihrer Kunstlehrerinnen Uschi Diebel, Barbara Schiller und Sigrun Weller-Beckemeier haben alle Schüler/innen einen Alltagsgegenstand vergoldet. Dieser Gegenstand zeugt davon, dass unser Leben einen Glanz bekommt, wenn wir uns auf Weihnachten vorbereiten und Weihnachten feiern. Jesu Geburt in unserer Welt: Ein goldener Moment für die Menschen, denn Gott kommt in die Welt und teilt unser Leben. Von diesem goldenen Moment erzählen Ikonen und viele Bilder berühmter Maler. Die Religionslehrerinnen Ute Lurk-Neumeier und Eva Zegowitz-Vock haben für den Gottesdienst in ihren Unterkursklassen des Berufskollegs zum Erzieher Bildbetrachtungen zu einer Weihnachtsikone und zur „Geburt Jesu“ des Malers Giotto vorbereitet.

Auch in diesem Jahr waren alle vier Unterkursklassen an der inhaltlichen und musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt. Die Musiklehrkräfte Sylvia Dodt, Thomas Gröschl und Jill Handler haben stimmungsvolle Weihnachtslieder mit ihren Schüler/innen eingeübt und wieder so manches Gesangstalent „entdeckt“.

Und so wurde auch dieses Jahr deutlich, was so ein gemeinsam gefeierter  Weihnachtsgottesdienst für Schüler/innen und Lehrkräfte ist: Ein goldener Moment, der die Schulgemeinschaft stärkt und uns zu Weihnachten hinführt.


Neues Stück der Theater AG

Neues Stück der Theater AG

Die Theatergruppe ‚Improvertiert’ der Helene-Lange-Schule Mannheim zeigt im April 2019 „Glückssehnsucht“.

TiKK – Theater im Kulturhaus Karlstorbahnhof

09. April 2019, 11 Uhr / 19 Uhr
10. April 2019, 11 Uhr

Die Theatergruppe ‚Improvertiert’ der Helene-Lange-Schule Mannheim zeigt

Glückssehnsucht

Schokolade macht glücklich – sagen viele. Nur der Glaube führt zum wahren Glück – sagen manche. Jeder ist seines Glückes Schmied – sagt ein Sprichwort. Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war – sagt die Philosophie. Und wenn man der Werbung glaubt, können sogar Handys, Klamotten, Schuhe, Internetflatrates oder die perfekte Körperfigur glücklich machen. Aber was ist Glück eigentlich? Was macht wirklich glücklich und warum? Und was ist, wenn man sein Glück nicht findet? Diesen und anderen Gedanken möchten wir mit unserer Aufführung nachgehen.

Eintritt: 8,-€ / 10,-€

Kartenreservierung unter: 06221-978924 oder unter www.karlstorbahnhof.de


Sportfest der Helene-Lange-Schule und des Fröbel-Seminars

Sportfest der Helene-Lange-Schule und des Fröbel - Seminars

Am 19. September fand wieder das Sportfest auf dem schulnahen Sportplatz statt. Fast 1000 Schüler traten dabei in einem Völkerball-Turnier gegeneinander an und feierten im Finale den Schulsieger.

Das Sportfest ist eine gelungene Abwechslung zum normalen Schulalltag und gibt Schülern und Lehrern gleichermaßen die Möglichkeit, sich im sportlichen Kontext besser kennenzulernen. Besonders neue Klassen können durch das sportliche Event frühzeitig zu einem Team zusammenwachsen, was sich förderlich auf das Klassenklima auswirkt.

Im Finale hat dieses Jahr die 12A des Beruflichen Gymnasiums das Lehrerteam geschlagen. Für das leibliche Wohl haben die 13er Klassen gesorgt, wodurch sie ihre Klassenkasse für den Abiball aufbessern konnten.


Gottesdienst des Fröbel-Seminars zum Schuljahresbeginn

Gottesdienst des Fröbel-Seminars zum Schuljahresbeginn

„Aus Gemeinschaft wächst Hoffnung“ – unter diesem Motto stand der diesjährige Gottesdienst zum Schuljahresbeginn.

Am Anfang des Gottesdienstes standen ein muslimisches, ein alevitisches und ein christliches Gebet: Zeichen dafür, wie vielfältig die Schulgemeinschaft ist. Das Motiv des kleinen Senfkorns, das zu einem meterhohen Baum heranwächst, führte durch den Gottesdienst. Schüler/innen und Schüler der PIA-2-Klassen unter der Leitung der Religionslehrerinnen Eva Zegowitz-Vock und Ute Lurk-Neumeier bereiteten ihn inhaltlich vor. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Oberkurse und das Wahlpflichtfach Musik unter der Leitung der Musiklehrerinnen Sylvia Dodt und Jeaninne Tanudjaja. So feierten alle zusammen einen stimmungsvollen Gottesdienst, in dem die Hoffnung deutlich wurde, dass auch im neuen Schuljahr viele kleine Anfänge zu Großem heranwachsen.


Sommerfest am Fröbel-Seminar

Sommerfest am Fröbel-Seminar

Wieder neigt sich ein Schuljahr dem Ende zu und wie jedes Jahr war auch dieses Mal das Sommerfest am Fröbel-Seminar der krönende Abschluss.

wieder neigt sich ein Schuljahr dem Ende zu und wie jedes Jahr war auch dieses Mal das Sommerfest am Fröbel-Seminar der krönende Abschluss!

Von Montag bis Mittwoch arbeiteten die Schüler bunt gemischt an den verschiedensten Projekten, deren Ergebnisse auf dem Sommerfest am Donnerstag, den 21.7.2016 vorgestellt wurden. Den Schülern stand die Qual der Wahl bevor, denn sie selbst konnten entscheiden, bei welchem Projekt sie am liebsten mitarbeiten wollen. Die Auswahl war riesig, von Schulband bis Entspannungstechniken, von Arbeiten mit Holz bis zu Flüchtlingshilfe, u.v.m. Ziel der Projekttage war die Präsentation der einzelnen Ergebnisse, was trotz des Dauerregens allen gut gelang.

Besonders die Schulband hinterließ einen bleibenden Eindruck und soll vermutlich als Ganzjahresprojekt in Angriff genommen werden. Auch das Projekt Flüchtlingshilfe blickt in die Zukunft und organisierte für den letzten Schultag eine Kleiderspende. Kulinarisch versorgt wurden alle von den VP-Klassen – Sandwiches, Obstbecher und Waffeln trafen jeden Geschmack und die Einnahmen werden für einen guten Zweck an den Kinderhospizdienst in Mannheim gespendet. Francis, ein Schüler der Helene-Lange-Schule, untermalte mit einem weiteren Gitarristen die Pausen musikalisch und sorgte für gute Stimmung.

Trotz schlechten Wetters und Dauerregen war die Stimmung „sommerlich“, was wir natürlich allen motivierten Beteiligten zu verdanken haben. Also ein großes Dankeschön an alle Schüler, Lehrer und weitere Beteiligten, startet gut in den Sommer und kommt gesund und munter im neuen Schuljahr an!

Alex Ebrecht, Schülersprecher des Fröbel-Seminars


Sprachreise der Oberstufe nach Salamanca (Spanien)

Sprachreise der Oberstufe nach Salamanca (Spanien)

Zum ersten Mal besuchten Schüler und Schülerinnen der Oberstufe der Helene-Lange-Schule Mannheim die Sprachschule Colegio Delibes in der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Salamanca in der autonomen spanischen Region Kastilien-León (Castilla y León), jene spanische Region, in der das “reinste” Spanisch gesprochen wird.

Während der siebentägigen Reise vom 10. bis 16. Juni 2018 war “Inmersión”, das beständige Eintauchen in die spanische Sprache und Kultur, Programm. Schon bei der Ankunft war das zu erfahren: Miguel, der Besitzer der Sprachschule persönlich begrüßte die deutschen Gäste und machte sie mit ihren Gastfamilien bekannt: “La mamá de Laura , un besito para la mamá”, auf Spanisch erfuhr man also, wie man sich in Spanien begrüßt, nämlich mit einem angedeutenden Küsschen auf beide Wangen.

Am darauf folgenden Morgen erklärte Miguel noch einmal ausführlich die Hauptregel für den Aufenthalt, natürlich die “Inmersión” und wie sie umsetzbar ist, nämlich dadurch, immer nur Spanisch zu sprechen, zum Beispiel indem man bei den drei Mahlzeiten am Tag die Gasteltern nach den Zutaten fragt oder einfach versucht herauszufinden, was genau auf dem Teller kredenzt wird. Regeln Nummer zwei und drei, pünktliches Erscheinen und Kontaktieren der begleitenden Lehrerinnen statt den daheim Gebliebenen bei eventuell auftretendem Heimweh, fanden keine Anwendung.

Denn während der erlebnisreichen Woche gab es keine Zeit für Heimweh. Nach fünf Stunden Sprachunterricht am Morgen bei wechselnden Lehrer*innen zu Sprache und Grammatik erwartete die Teilnehmer ein umfangreiches Programm, zum Beispiel eine Stadtführung in spanischer Sprache, natürlich für das Sprachniveau verständlich aufbereitet, eine thematische Rallye durch Salamanca mit Preisen nicht nur für die Gewinner, eine interaktive Führung durch das Graffitiviertel Salamancas und ein sehr beschwingter Salsatanzkurs. Wer im Spanischunterricht noch nicht von der Tapa, einem vielfältigen Hauptbestandteil der spanischen Küche gehört hatte, wurde bei einem Streifzug durch Salamancas einschlägigem Tapaviertel in die Welt dieser Spezialität eingeführt.

Abgerundet wurde das Kulturprogramm durch die jährlich stattfindenden Fiestas de Luz y Vanguardias in Salamanaca mit zahlreichen auf der Straße statt findenden Installationen und Aufführungen. Während der Feierlichkeiten zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt wurde eine Schülerin sogar von der Lokalpresse interviewt. Und in Madrid, der spanischen Hauptstadt, blieb vor dem Abflug auch noch Zeit, um Hauptattraktionen wie den Königspalast, die Plaza Mayor und den berühmten Platz mit dem wohlklingenden Namen „Tür zur Sonne“ (Puerta del Sol) zu sehen.

Sena Erel aus dem Kurs 13 C brachte die Begeisterung aller Sprachschüler auf den Punkt: “Ich wusste nicht, dass Spanien ein so schönes Land ist – ich werde auf alle Fälle wieder kommen!”