Spanienaustausch 2019

Seit September 2012 hat das berufliche Gymnasium der Helene-Lange-Schule Mannheim eine Partnerschule in Spanien, nämlich das Gymnasium Brianda de Mendoza in Guadalajara, eine Kleinstadt in der Nähe der Hauptstadt Madrid.

Dieses Jahr besuchten die deutschen Schülerinnen und Schüler ihre spanischen Gastgeber vom 8. bis 15. Mai. Dort hatten sie Gelegenheit in den Unterricht hineinzuschnuppern und Sehenswürdigkeiten der Region kennen zu lernen. Beim Gegenbesuch in Deutschland zwei Wochen darauf erwartete auch die Spanier ein umfangreiches kulturelles Programm in der Metropolregion. Die Spannung bei den Austauschschülern stieg merklich, denn bis zur Ankunft in Guadalajara hatten zwar alle schon eifrig E-Mails in spanischer, deutscher oder englischer Sprache geschrieben und auch Fotos ausgetauscht, aber ein Treffen in Fleisch und Blut ist doch etwas ganz anderes.

Somit gab es dann ein großes Hallo bei der Ankunft am Gymnasium Brianda de Mendoza in Guadalajara, als die zwölf Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Kursstufe der Helene-Lange-Schule von ihren spanischen Austauschschülern und ihren Eltern empfangen wurden.

In Spanien konnten die deutschen Schülerinnen und Schüler endlich erleben, was sie im Spanischunterricht durchgenommen hatten. Auch ein Empfang im Rathaus der Stadt Guadalajara durch Repräsentanten des dortigen Bürgermeisters durfte nicht fehlen.

Highlights des Austauschs waren die alljährlich stattfindenden griechisch-römischen Spiele am Gymnasium Brianda de Mendoza. Schulleiterin Inmaculada Carlero Cortijo hat sich dabei zum Ziel gesetzt den jungen Menschen die Welt der Antike näher zu bringen. Da sind sportliche Wettkämpfe und der Verkauf von selbst hergestellten Produkten wie zum Beispiel Brot oder Seife nach römischem Rezept angesagt. Aber alleine die Szenerie ließ Schüler und Lehrer vergangene Zeiten nachempfinden, denn alle Beteiligten waren in römische Gewänder gehüllt.

Die Gaststadt Guadalajara selbst ist schon beeindruckend– die Hauptstadt Madrid hat natürlich noch viel mehr zu bieten – alleine ein Besuch des berühmten Museums El Prado mit seinen weltweit bedeutendsten Kollektionen von ca. 5000 Gemälden und Skulpturen ist ja schon tagesfüllend.

Auch die spanischen Austauschschüler erwartete ein prall gefülltes Kulturprogramm in Mannheim und Umgebung. Bei der Schulführung am ersten Tag zeigten sich die Spanier vor allem überrascht über das sog. Klassenzimmer im Freien. Vor dem anschließenden Rundgang durch Mannheim hielt der stellvertretende Schulleiter, Herr Dr. Bellemann, eine kurze Begrüßungsrede – wohlgemerkt auf Spanisch.

Bei der englischsprachigen Stadtführung durch Weinheim erfuhren die spanischen Besucher, dass ihre Vorfahren in Weinheim wiederholt eingefallen waren, und auch, dass der heutige Kiosk im Schlosspark der adligen Tochter als Puppenhaus diente und dass ehemals Winzer, die nicht bereit waren einen Teil ihres edlen Tropfen dem adligen Herrscher in vollem Umfang abzugeben und deshalb ihre „Steuer“ mit Wasser verdünnten, viele Jahre im Turmgefängnis schmoren mussten – wenn sie bei ihrer Missetat erwischt wurden.

Ein weiterer Höhepunkt des Austauschprogramms stellte sicherlich der Besuch der Finanzmetropole Frankfurt mit Maintower dar. Entspannen ließ es sich dann wunderbar im Mannheimer Luisenpark. Bei strahlendem Sonnenschein durfte eine Gondolettafahrt – umringt von hungrigen Karpfen – nicht fehlen.

Krönender Abschluss des Austauschprogramms war natürlich Heidelberg mit der Bergbahnfahrt zum Schloss, seinem Weinfass und dem Apothekenmuseum. Die 40-minütige Bootstour auf dem Neckar bot eine Verschnaufpause, bevor es weiter zum Stadtrundgang durch Heidelberg ging. Wie nebenbei möbelten alle Teilnehmer während des siebentägigen Aufenthaltes ihre Fremdsprachenkenntnisse auf, sehr vorteilhaft für diejenigen mit Sprachprüfung im mündlichen Abitur. Alle waren sich einig – der Schüleraustausch mit Spanien war wieder sehr gelungen!


Schüleraustausch mit Spanien

Schüleraustausch mit Spanien

Seit September 2012 hat das berufliche Gymnasium der Helene-Lange-Schule Mannheim eine Partnerschule in Spanien. Die Jugendlichen des Gymnasiums Brianda de Mendoza in Guadalajara, eine Kleinstadt in der Nähe der Hauptstadt, haben dieses Jahr vom 28. April bis 4. Mai ihre deutschen Gastgeber besucht und zeigten sich dabei beeindruckt von dem vielfältigen Angebot des Rhein-Neckar-Dreiecks. Auch die deutschen Schülerinnen und Schüler erwartete ein umfangreiches kulturelles Programm beim Gegenbesuch in Spanien, der eine Woche später stattfand.

An der Mannheimer Helene-Lange-Schule stieg die Spannung merklich, denn bis zur Anreise der 16 spanischen Gastschülerinnen und – schüler wurden zwar schon eifrig E-Mails in spanischer oder deutscher Sprache geschrieben und auch Fotos ausgetauscht, aber ein Treffen in Fleisch und Blut ist doch etwas ganz anderes. Somit gab es dann ein großes Hallo bei der Ankunft am Frankfurter Flughafen als die 16 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Kursstufe 2 des beruflichen Gymnasiums ihre spanischen Gäste in Empfang nahmen.

Am nächsten Morgen stand zunächst eine Schulführung auf dem Programm. Bei einem Streifzug durch die Lehrmittelsammlung erfuhren die Spanier, dass Lehrbücher in Baden-Württemberg kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dies rief großes Staunen hervor, da in ganz Spanien alle Schulbücher von den Schülern selbst erstanden werden. Ebenso überrascht waren die Spanier über das sog. Klassenzimmer im Freien, in dem zufälligerweise gerade Spanischunterricht abgehalten wurde. Vor dem anschließenden Rundgang durch Mannheim hielt der stellvertretende Schulleiter, Herr Dr. Bellemann, eine kurze Begrüßungsrede – wohlgemerkt auf Spanisch. Zum Glück hielt das sommerliche Wetter für das abschließende Picknick am Rhein – Picknickkörbe und Decken waren liebevoll von einem nahegelegenen Restaurant hergerichtet worden.

Bei der englischsprachigen Stadtführung durch Weinheim erfuhren die spanischen Besucher, dass ihre Vorfahren in Weinheim wiederholt eingefallen waren, aber auch, dass der heutige Kiosk im Schlosspark der adligen Tochter als Puppenhaus diente und dass ehemals Winzer, die nicht bereit waren einen Teil ihres edlen Tropfen dem adligen Herrscher in vollem Umfang abzugeben und deshalb ihre „Steuer“ mit Wasser verdünnten, viele Jahre im Turmgefängnis schmoren mussten –  wenn sie bei ihrer Missetat erwischt wurden.

Ein weiteres Highlight des Austauschprogramms stellte sicherlich der Besuch der Finanzmetropole Frankfurt mit Maintower dar. Entspannen lässt es sich dann wunderbar im Mannheimer Luisenpark. Bei strahlendem Sonnenschein durfte eine Fahrt mit der Gondoletta – umringt von hungrigen Karpfen – nicht fehlen. Krönender Abschluss des Austauschprogramms war natürlich Heidelberg mit der Bergbahnfahrt zum Schloss, seinem Weinfass und dem Apothekenmuseum. Die 40-minütige  Bootstour auf dem Neckar bot eine Verschnaufpause, bevor es weiter zum Stadtrundgang durch Heidelberg ging. Wie nebenbei möbelten alle Teilnehmer während des siebentägigen Aufenthaltes ihre spanischen und englischen Sprachkenntnisse auf, sehr vorteilhaft für diejenigen mit Spanisch oder Englisch im mündlichen Abitur. Diese Kenntnisse konnten eine Woche später beim Gegenbesuch in Spanien vertieft werden.

Auch die deutschen Schülerinnen und Schüler erwartete ein umfangreiches kulturelles Programm und sogar ein Empfang im Rathaus der Stadt Guadalajara durch Repräsentanten des dortigen Bürgermeisters. Die Gaststadt Guadalajara selbst ist schon beeindruckend– aber die Hauptstadt Madrid hat natürlich noch viel mehr zu bieten – alleine ein Besuch des berühmten Museums El Prado mit seinen weltweit bedeutendsten Kollektionen von ca. 5000 Gemälden und Skulpturen ist ja schon tagesfüllend. Bei einer Schnitzeljagd durch das Museum erfuhren die Schüler mehr über die Künstler und Kunstwerke.

Durch nichts “getoppt” werden konnte der Besuch Toledos, der ehemaligen Hauptstadt Spaniens, in der jeder Winkel Geschichte atmet. Toledo trägt auch den Beinamen Stadt der drei Kulturen oder Stadt der Toleranz. Hier nämlich lebten unter maurischer Herrschaft Juden, Moslems und Christen zur gleichen Zeit.

Äußerst lehrreich und unterhaltsam gestaltete sich ein Besuch des Imkerforschungs- und Umweltzentrums in Marchamalo. Es ist nicht verwunderlich, dass gerade hier über Bienen geforscht wird, denn die Region Castilla La Mancha ist berühmt für ihre vielfältigen Honigsorten. Wie wichtig Bienen für die Landwirtschaft sind und dass Honig nicht gleich Honig ist, wurde den Schülern nochmals vor Augen geführt. Und auch wie es sich anfühlt Imker zu sein – von Kopf bis Fuß geschützt durch Imkerkleidung durften ganz beherzte Schüler eine Bienenwabe aus einem Stock nehmen. Die Bienenkönigin finden und markieren allerdings überließen die Schüler lieber einem gelernten Imker. Am Ende des Besuchs gab es noch verschiedene Arten von Honig zum Mitnehmen – das perfekte Mitbringsel für die Daheimgebliebenen.

Alle waren sich einig – der Schüleraustausch mit Spanien war wieder sehr gelungen!


Presseartikel der Stadt Mannheim zum Empfang der deutschen und spanischen Partnerschüler

Presseartikel der Stadt Mannheim zum Empfang der deutschen und spanischen Partnerschüler

Seit September 2012 hat das Berufliche Gymnasium der Helene-Lange-Schule Mannheim eine Partnerschule in Spanien und dieses Jahr fand der Austausch nun schon zum zweiten Mal statt. Schüler aus Castro Urdiales, eine idyllische kantabrische Kleinstadt direkt am Meer im Norden der Iberischen Halbinsel, waren vom 10. bis 17. Oktober 2014 zu Besuch bei ihren deutschen Gastgebern.