Spanienaustausch 2019

Seit September 2012 hat das berufliche Gymnasium der Helene-Lange-Schule Mannheim eine Partnerschule in Spanien, nämlich das Gymnasium Brianda de Mendoza in Guadalajara, eine Kleinstadt in der Nähe der Hauptstadt Madrid.

Dieses Jahr besuchten die deutschen Schülerinnen und Schüler ihre spanischen Gastgeber vom 8. bis 15. Mai. Dort hatten sie Gelegenheit in den Unterricht hineinzuschnuppern und Sehenswürdigkeiten der Region kennen zu lernen. Beim Gegenbesuch in Deutschland zwei Wochen darauf erwartete auch die Spanier ein umfangreiches kulturelles Programm in der Metropolregion. Die Spannung bei den Austauschschülern stieg merklich, denn bis zur Ankunft in Guadalajara hatten zwar alle schon eifrig E-Mails in spanischer, deutscher oder englischer Sprache geschrieben und auch Fotos ausgetauscht, aber ein Treffen in Fleisch und Blut ist doch etwas ganz anderes.

Somit gab es dann ein großes Hallo bei der Ankunft am Gymnasium Brianda de Mendoza in Guadalajara, als die zwölf Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Kursstufe der Helene-Lange-Schule von ihren spanischen Austauschschülern und ihren Eltern empfangen wurden.

In Spanien konnten die deutschen Schülerinnen und Schüler endlich erleben, was sie im Spanischunterricht durchgenommen hatten. Auch ein Empfang im Rathaus der Stadt Guadalajara durch Repräsentanten des dortigen Bürgermeisters durfte nicht fehlen.

Highlights des Austauschs waren die alljährlich stattfindenden griechisch-römischen Spiele am Gymnasium Brianda de Mendoza. Schulleiterin Inmaculada Carlero Cortijo hat sich dabei zum Ziel gesetzt den jungen Menschen die Welt der Antike näher zu bringen. Da sind sportliche Wettkämpfe und der Verkauf von selbst hergestellten Produkten wie zum Beispiel Brot oder Seife nach römischem Rezept angesagt. Aber alleine die Szenerie ließ Schüler und Lehrer vergangene Zeiten nachempfinden, denn alle Beteiligten waren in römische Gewänder gehüllt.

Die Gaststadt Guadalajara selbst ist schon beeindruckend– die Hauptstadt Madrid hat natürlich noch viel mehr zu bieten – alleine ein Besuch des berühmten Museums El Prado mit seinen weltweit bedeutendsten Kollektionen von ca. 5000 Gemälden und Skulpturen ist ja schon tagesfüllend.

Auch die spanischen Austauschschüler erwartete ein prall gefülltes Kulturprogramm in Mannheim und Umgebung. Bei der Schulführung am ersten Tag zeigten sich die Spanier vor allem überrascht über das sog. Klassenzimmer im Freien. Vor dem anschließenden Rundgang durch Mannheim hielt der stellvertretende Schulleiter, Herr Dr. Bellemann, eine kurze Begrüßungsrede – wohlgemerkt auf Spanisch.

Bei der englischsprachigen Stadtführung durch Weinheim erfuhren die spanischen Besucher, dass ihre Vorfahren in Weinheim wiederholt eingefallen waren, und auch, dass der heutige Kiosk im Schlosspark der adligen Tochter als Puppenhaus diente und dass ehemals Winzer, die nicht bereit waren einen Teil ihres edlen Tropfen dem adligen Herrscher in vollem Umfang abzugeben und deshalb ihre „Steuer“ mit Wasser verdünnten, viele Jahre im Turmgefängnis schmoren mussten – wenn sie bei ihrer Missetat erwischt wurden.

Ein weiterer Höhepunkt des Austauschprogramms stellte sicherlich der Besuch der Finanzmetropole Frankfurt mit Maintower dar. Entspannen ließ es sich dann wunderbar im Mannheimer Luisenpark. Bei strahlendem Sonnenschein durfte eine Gondolettafahrt – umringt von hungrigen Karpfen – nicht fehlen.

Krönender Abschluss des Austauschprogramms war natürlich Heidelberg mit der Bergbahnfahrt zum Schloss, seinem Weinfass und dem Apothekenmuseum. Die 40-minütige Bootstour auf dem Neckar bot eine Verschnaufpause, bevor es weiter zum Stadtrundgang durch Heidelberg ging. Wie nebenbei möbelten alle Teilnehmer während des siebentägigen Aufenthaltes ihre Fremdsprachenkenntnisse auf, sehr vorteilhaft für diejenigen mit Sprachprüfung im mündlichen Abitur. Alle waren sich einig – der Schüleraustausch mit Spanien war wieder sehr gelungen!


„Auf einem Bein fest im Leben stehen“

Das Motorikzentrum Helene-Lange-Schule / Fröbelseminar bietet wieder einen Workshop an.


Thema Workshop:

Was haben Redewendungen, wie

„Mit beiden Beinen / Füßen (fest) auf der Erde / im Leben / auf dem Boden stehen.“

„Auf tönernen / wackligen / unsicheren Füßen stehen.“

mit der Entwicklung unserer Kinder zu tun?

Warum ist es so wichtig, dass unsere Kinder zunächst lernen auf einem Bein zu stehen, lange bevor sie mit beiden Beinen fest im Leben stehen? Und: was hat dies mit der Vorschule und unseren aktuellen Einschulungstests zu tun? Warum wird es immer wichtiger, als Erzieherinnen und Erzieher unseren Kindern ein großes Bewegungsangebot anzubieten und die Kinder dabei genau zu beobachten?

Diese und weitere Fragen werden Ihnen das Referententeam Thomas Uhrig –Physiotherapeut (Experte frühkindliche Entwicklung) und Jochen Stüber (Lehrer HLS, Bewegungswissenschaftler im präpubertären Bereich) in Theorie und Praxis beantworten. Mitmachen ist gefragt!

Für wen:

Für angehende und bereits ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher, Leiterinnen und Leiter von Kindertagesstätten aus der Metropolregion Rhein-Neckar.

Wo:

Motorikzentrum Helene-Lange-Schule/ Fröbelseminar. In diesem Motorikzentrum wird die Bewegungskompetenz von Kindern gefördert. 20 solcher Motorikzentren hat das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport im Land eingerichtet. Außer der Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher bietet das Motorikzentrum auch Fortbildungen für bereits ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher an und unterstützt Kindertagesstätten sowie Kindergärten bei sport- und bewegungserzieherischen Fragen.

Datum/ Preis:

08.05.2019
13:00 – 17:00 Uhr
10 EUR

Kontakt:

Helene-Lange-Schule
Hugo-Wolf-Straße 1-3
68165 Mannheim
Telefon (06 21) 293 6527
Fax (06 21) 401216
E-mail: helene-lange@mannheim.de
jochen.stueber@hls-ma.de

Interessenten können sich an das Sekretariat der Helene-Lange-Schule wenden. Weitere Informationen und Anmeldemodalitäten sind auch über die Homepage der Schule zu erfahren.


Weihnachtsgeschenke selbstgemacht

Weihnachtsgeschenke selbstgemacht

KinderVesperkirche: Eine Klasse der Helene-Lange-Schule managt das Kreativ-Programm. So können die Kinder Geschenke für ihre Lieben basteln.

(7.12.2018, Mannheim) Auf die KinderVesperkirche hat eine Mannheimer Berufsschulen ihren Unterrichtsplan seit 2008 eingestellt: Dann findet für drei Klassen der Helene-Lange-Schule die Schulzeit auch in der evangelischen Jugendkirche statt. 14 Tage lang steht „Lernen durch Helfen“ auf dem Plan, wenn die Auszubildenden dort täglich von 11 bis 14.30 Uhr den Kreativbereich betreuen. Ein wertvolles Angebot für die Großen und für die Kleinen.

„Selbstgebastelte Weihnachtsgeschenke sind für die Schenkenden und für die Beschenkten etwas ganz Besonderes“, sagt Ruth Würfel, Projektleiterin der Mannheimer KinderVesperkirche. Nicht alle Eltern haben selbst Freude am Basteln, in vielen Familien gibt es dazu wenig Ideen oder auch kein Material. Auch deshalb steht das Geschenkebasteln fest auf dem Programm der KinderVesperkirche. Seit 2008 ist die Helene-Lange-Schule fester Kooperationspartner für diesen Bereich. Eine Zusammenarbeit, die ein Gewinn ist für alle Beteiligten. „Unsere Schüler machen hier sehr reichhaltige, wichtige und nachhaltige Erfahrungen“, weiß Lissy Parth, Lehrerin an der Berufsfachschule Kinderpflege.

Großer Bruder – große Schwester. Es ist wie Stunden mit „großer Bruder – große Schwester“. Das kreative Bastel-Angebot gehört zur KinderVesperkirche wie das Mittagessen. Die Schülerinnen der drei Klassen der Berufsfachschule planten auch für dieses Jahr gemeinsam mit ihrer Lehrerin Lissy Parth die Bastel-Aktion, organisieren das Material, erstellen die Muster und basteln dann 14 Tage lang mit den jungen Gästen in der KinderVesperkirche.

Das ist ein wichtiger Lernimpuls für die organisierenden Schüler und ein besonderer Moment für die bastelnden Schüler. „Wir bringen uns hier mit ein, damit unsere Schüler Projekterfahrung sammeln und sich zugleich sozial engagieren“, sagt Lissy Parth. Das Bedrucken von Stofftaschen, Gestalten von Weihnachtskarten und Basteln von Tannenbaumanhängern und Holzfiguren kommt bei den jungen Gästen gut an. Die Berufsschülerinnen sind mit Zuwendung und Geduld dabei. „Die Kids finden es toll, dass wir uns so viel Zeit für sie nehmen“, sagt 17-jährige Shirley. Ihre Kollegin Jenny ergänzt: „Den Kindern ist es sehr wichtig, dass sie ihren Eltern, der Oma oder einem Geschwister etwas schenken können, was sie mit eigenen Händen gemacht haben“. Der letzte Basteltag ist am Freitag, 14. Dezember, da das Bastelangebot an den Wochenendtagen nicht stattfindet. Dann allerdings können die Kinder aus Bienenwachs selbst Kerzen ziehen. Das bietet das Team des Evangelischen Kinder- und Jugendwerks an jedem der KinderVesperkirchentage
an.

Kirsten de Vos


Neues von der Patenschule in Togo

Neues von der Patenschule in Togo

Mit einem herzlichen Brief bedankte sich der Schulleiter der Schule in Togo, Herr Kodjovi Dikpor, für die Spenden der vergangenen Jahre.

Das von uns, den KollegInnen und SchülerInnen der HLS, in den letzten Jahren v. a. auch bei den Weihnachtsbasaren der Schule gespendete Geld wurde vorwiegend zur Sanierung des Schuldaches (vgl. Foto 1) eingesetzt. Durch diese Sanierung war das reparaturbedürftige Dach der Patenschule in Togo zu retten und eine Weiternutzung der Schule auf weitere Jahre gewährleistet. Die Unterstützung der Patenschule in Togo durch die HLS lief aus diversen Gründen – zumindest vorrübergehend – im Jahr 2017 aus. Dennoch behalten wir die Schule in enger und freundschaftlicher Erinnerung. Christa Kleinbub-Dunkl, Anika John und Heike Bergmann.

Im Folgenden ist der Dankesbrief des Schulleiters der Patenschule in Togo zu lesen.


ECOLE PRIVEE LAIQUE

LES MIRACLES DE YAHVE
06 BP : 60425 Lomé-TOGO, Kléme Sanguéra Sanguéra, Novembre 2017

Dankesbrief

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Spender der Helene-Lange-Schule, Mannheim,

wir haben Ihr Geschenk erhalten und möchten unseren tiefen Dank aussprechen für die großzügige Zusammenarbeit mit unserer Schule. Im Rahmen der Renovierung unserer Schule haben Sie uns enorm geholfen. Mit Ihrer finanziellen Unterstützung konnten wir das Geld für die Renovierung aufbringen.
Deshalb wollen wir Ihnen mit diesem Brief aus tiefstem Herzen danken.
Wir versichern Ihnen, wir werden dafür Sorge tragen, dass so das Überleben der Schule gesichert ist.
Wir danken den Damen und Herren, den Schülern von nah und fern, die zum Überleben der Schule Miracles de Yahvé beigetragen haben, ohne Frau Christa zu vergessen, die die freundschaftlichen Bande zwischen unseren Schulen geknüpft hat.

Kodjovi Dikpor, Ecole Privée les Miracles de Yahvé


Mach´ mit beim Schulsanitätsdienst

Wie wird man Schulsanitäter? Was macht man genau als Schulsanitäter? Diese und weitere Fragen werden hier beantwortet.


Schüleraustausch mit Spanien

Schüleraustausch mit Spanien

Seit September 2012 hat das berufliche Gymnasium der Helene-Lange-Schule Mannheim eine Partnerschule in Spanien. Die Jugendlichen des Gymnasiums Brianda de Mendoza in Guadalajara, eine Kleinstadt in der Nähe der Hauptstadt, haben dieses Jahr vom 28. April bis 4. Mai ihre deutschen Gastgeber besucht und zeigten sich dabei beeindruckt von dem vielfältigen Angebot des Rhein-Neckar-Dreiecks. Auch die deutschen Schülerinnen und Schüler erwartete ein umfangreiches kulturelles Programm beim Gegenbesuch in Spanien, der eine Woche später stattfand.

An der Mannheimer Helene-Lange-Schule stieg die Spannung merklich, denn bis zur Anreise der 16 spanischen Gastschülerinnen und – schüler wurden zwar schon eifrig E-Mails in spanischer oder deutscher Sprache geschrieben und auch Fotos ausgetauscht, aber ein Treffen in Fleisch und Blut ist doch etwas ganz anderes. Somit gab es dann ein großes Hallo bei der Ankunft am Frankfurter Flughafen als die 16 Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Kursstufe 2 des beruflichen Gymnasiums ihre spanischen Gäste in Empfang nahmen.

Am nächsten Morgen stand zunächst eine Schulführung auf dem Programm. Bei einem Streifzug durch die Lehrmittelsammlung erfuhren die Spanier, dass Lehrbücher in Baden-Württemberg kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dies rief großes Staunen hervor, da in ganz Spanien alle Schulbücher von den Schülern selbst erstanden werden. Ebenso überrascht waren die Spanier über das sog. Klassenzimmer im Freien, in dem zufälligerweise gerade Spanischunterricht abgehalten wurde. Vor dem anschließenden Rundgang durch Mannheim hielt der stellvertretende Schulleiter, Herr Dr. Bellemann, eine kurze Begrüßungsrede – wohlgemerkt auf Spanisch. Zum Glück hielt das sommerliche Wetter für das abschließende Picknick am Rhein – Picknickkörbe und Decken waren liebevoll von einem nahegelegenen Restaurant hergerichtet worden.

Bei der englischsprachigen Stadtführung durch Weinheim erfuhren die spanischen Besucher, dass ihre Vorfahren in Weinheim wiederholt eingefallen waren, aber auch, dass der heutige Kiosk im Schlosspark der adligen Tochter als Puppenhaus diente und dass ehemals Winzer, die nicht bereit waren einen Teil ihres edlen Tropfen dem adligen Herrscher in vollem Umfang abzugeben und deshalb ihre „Steuer“ mit Wasser verdünnten, viele Jahre im Turmgefängnis schmoren mussten –  wenn sie bei ihrer Missetat erwischt wurden.

Ein weiteres Highlight des Austauschprogramms stellte sicherlich der Besuch der Finanzmetropole Frankfurt mit Maintower dar. Entspannen lässt es sich dann wunderbar im Mannheimer Luisenpark. Bei strahlendem Sonnenschein durfte eine Fahrt mit der Gondoletta – umringt von hungrigen Karpfen – nicht fehlen. Krönender Abschluss des Austauschprogramms war natürlich Heidelberg mit der Bergbahnfahrt zum Schloss, seinem Weinfass und dem Apothekenmuseum. Die 40-minütige  Bootstour auf dem Neckar bot eine Verschnaufpause, bevor es weiter zum Stadtrundgang durch Heidelberg ging. Wie nebenbei möbelten alle Teilnehmer während des siebentägigen Aufenthaltes ihre spanischen und englischen Sprachkenntnisse auf, sehr vorteilhaft für diejenigen mit Spanisch oder Englisch im mündlichen Abitur. Diese Kenntnisse konnten eine Woche später beim Gegenbesuch in Spanien vertieft werden.

Auch die deutschen Schülerinnen und Schüler erwartete ein umfangreiches kulturelles Programm und sogar ein Empfang im Rathaus der Stadt Guadalajara durch Repräsentanten des dortigen Bürgermeisters. Die Gaststadt Guadalajara selbst ist schon beeindruckend– aber die Hauptstadt Madrid hat natürlich noch viel mehr zu bieten – alleine ein Besuch des berühmten Museums El Prado mit seinen weltweit bedeutendsten Kollektionen von ca. 5000 Gemälden und Skulpturen ist ja schon tagesfüllend. Bei einer Schnitzeljagd durch das Museum erfuhren die Schüler mehr über die Künstler und Kunstwerke.

Durch nichts “getoppt” werden konnte der Besuch Toledos, der ehemaligen Hauptstadt Spaniens, in der jeder Winkel Geschichte atmet. Toledo trägt auch den Beinamen Stadt der drei Kulturen oder Stadt der Toleranz. Hier nämlich lebten unter maurischer Herrschaft Juden, Moslems und Christen zur gleichen Zeit.

Äußerst lehrreich und unterhaltsam gestaltete sich ein Besuch des Imkerforschungs- und Umweltzentrums in Marchamalo. Es ist nicht verwunderlich, dass gerade hier über Bienen geforscht wird, denn die Region Castilla La Mancha ist berühmt für ihre vielfältigen Honigsorten. Wie wichtig Bienen für die Landwirtschaft sind und dass Honig nicht gleich Honig ist, wurde den Schülern nochmals vor Augen geführt. Und auch wie es sich anfühlt Imker zu sein – von Kopf bis Fuß geschützt durch Imkerkleidung durften ganz beherzte Schüler eine Bienenwabe aus einem Stock nehmen. Die Bienenkönigin finden und markieren allerdings überließen die Schüler lieber einem gelernten Imker. Am Ende des Besuchs gab es noch verschiedene Arten von Honig zum Mitnehmen – das perfekte Mitbringsel für die Daheimgebliebenen.

Alle waren sich einig – der Schüleraustausch mit Spanien war wieder sehr gelungen!


Das „Haus der kleinen Forscher“ wird Pilot-Netzwerk - neue Angebote zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Das „Haus der kleinen Forscher“ wird Pilot-Netzwerk - neue Angebote zu „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Die Stiftung Haus der kleinen Forscher möchte allen Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter die alltägliche Begegnung mit naturwissenschaftlichen, mathematischen und technische Themen ermöglichen. Seit 2016 entwickelt die Stiftung darüber hinaus ein Angebot zu Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das neue Angebot wird in unterschiedlichen Regionen erprobt, bevor es ab 2018 nach und nach deutschlandweit verfügbar ist. Und das Fröbel-Seminar der Helene-Lange-Schule ist als Modellschule mit dabei…

„Mein Handeln hat Konsequenzen. Ich kann etwas tun, um die Welt ein Stück zu verbessern“

Nachhaltigkeit ist mehr als „Bio“. Nachhaltig zu handeln bedeutet verantwortungsvoll zu handeln und an die folgenden Generationen zu denken. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein Bildungskonzept, das Mädchen und Jungen darin bestärken möchte, unsere komplexe, in ihren Ressourcen begrenzte Welt zu erforschen, zu verstehen und aktiv im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten.

In den Workshops für pädagogische Fach- und Lehrkräfte sowie für Kita-Leitungen erproben wir Praxisbeispiele, wie wir gemeinsam mit den Kindern globale Zusammenhänge und Zukunftsfragen erforschen können. Ein Apfel kann z.B. zum Anlass für viele Fragen und Forscherideen werden: Wo kommt der Apfel her? Wer hat ihn unter welchen Bedingungen angebaut und geerntet? Können sich alle Menschen einen Apfel leisten? Dies ist nur ein Beispiel, an dem sich komplexe Zusammenhänge unserer sich rasant verändernden Welt erkunden lassen. Für Kinder ist es wichtig, eigene Antworten zu finden, vernetzt zu denken und Handlungsoptionen zu erkennen. Forschendes Lernen und Philosophieren mit Kindern sind bewährte Methoden, um Aspekte der Nachhaltigkeit zu bearbeiten.

Ebenso wichtig ist der Gedanke, wie man die eigene Einrichtung nachhaltig weiterentwickeln kann. Dies bedeutet nicht, alles umzukrempeln, sondern nach und nach – in gemeinschaftlicher Arbeit von Leitung, Team, Kindern und Eltern – herauszufinden, was sinnvoll und machbar ist. Welches Thema ist für die Einrichtung, die Kinder, die Eltern oder in der Region besonders wichtig? Energieversorgung und Heizen, Ernährung oder Müll? Wir beschäftigen uns mit Nachhaltigkeitsfragen rund um die Kita als Bildungseinrichtung.

Ansprechpartnerin für das „HdkF“:

StR’in Kerstin Adam

Helene-Lange Schule/Fröbel-Seminar Mannheim, Rennershofstr. 2, 68161 Mannheim

Tel: 0621/824048, e-mail: kerstin.adam@hls-ma.de


Zukünftige Erzieher/innen des Fröbel-Seminar besuchen „Haus der Astronomie“ in Heidelberg

Zukünftige Erzieher/innen des Fröbel-Seminar besuchen „Haus der Astronomie“ in Heidelberg

Am Freitag, dem 10.02. war eine Gruppe von 25 BerufspraktikantInnen des Fröbel-Seminars gemeinsam mit den Betreuungslehrern Kerstin Adam und Pascal Geier zu Besuch im „Haus der Astronomie“ in Heidelberg. Der Workshop zum Thema „Sonne, Mond und Sterne – mit Kindern Astronomie entdecken“ gehört mittlerweile zum alljährlichen Fortbildungs-Angebot im Anerkennungsjahr.

Der von Dipl.-Physikerin Natalie Fischer durchgeführte Workshop beinhaltete Themenschwerpunkte wie „Die Erde, der Mond und die Sonne als System“, der „Aufbau des Sonnensystems“ oder die „Welt der Sternbilder“. Während der Fortbildung stellte Frau Fischer uns anschauliche und kindgerechte didaktische Materialien und Modelle basierend auf dem Inhalt der UNAWE-Astronomie-Box vor, und wir erprobten Umsetzungsmöglichkeiten für die pädagogische Praxis.

So diskutierten wir astronomische Phänomene und Konzepte und überlegten uns, wie wir diese Inhalte kindgerecht weitergeben können. Die Herstellung von Mondkratern war hier genauso spannend wie das Mondphasen-Puzzle oder die kulturell unterschiedlichen Geschichten über den „Mann im Mond“. Das Sonnensystem war ebenfalls ein großes Thema: wie bewegen sich welche Planeten mit welcher Geschwindigkeit um die Sonne? Warum gibt es unterschiedliche Jahreszeiten? Warum Tag und Nacht? Wie kommt es zu Mond- und Sonnenfinsternis und warum passiert das nur alle paar Jahre mal?

Am Nachmittag durften wir als Astronauten das Planetensystem „abfliegen“ und diskutierten darüber, welcher Planet sich als Urlaubsort oder Lebensort wirklich eignet und konnten feststellen, dass die Erde doch die beste Alternative ist. Frau Fischer führte uns außerdem zur Sternwarte, wo wir das Bruce-Teleskop besichtigen und über die Arbeit von Astronomen vieles erfahren und erfragen konnten. Im Anschluss daran haben wir uns mit den Mythen der Sternbilder befasst.

Zum Abschluss hatte Frau Fischer für uns eine Rakete „gebucht“ und wir konnten im Planetarium direkt in die Welt der Planeten und Sternbilder eintauchen.

(Kerstin Adam)


Haus der kleinen Forscher: Kongress „MINT Zukunft schaffen“ im TECHNOSEUM Mannheim

Haus der kleinen Forscher: Kongress „MINT Zukunft schaffen“ im TECHNOSEUM Mannheim

Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte, Eltern und Jugendliche genauso wie interessierte TeilnehmerInnen aus Unternehmen erwarten spannende Workshops und Aktivitäten rund um das Thema „MINT und Sprache“.

Die Veranstaltung ist an beiden Tagen kostenfreie, eine Anmeldung für die Workshops ist online möglich (s. Programm hier).

Nachhaltigkeit ist mehr als „Bio“. Nachhaltig zu handeln bedeutet verantwortungsvoll zu handeln und an die folgenden Generationen zu denken. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein Bildungskonzept, das Mädchen und Jungen darin bestärken möchte, unsere komplexe, in ihren Ressourcen begrenzte Welt zu erforschen, zu verstehen und aktiv im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten.

Ansprechpartnerin für das „HdkF“:

Kerstin Adam

Helene-Lange Schule/Fröbel-Seminar Mannheim, Rennershofstr. 2, 68161 Mannheim

Tel: 0621/824048, e-mail: kerstin.adam@hls-ma.de


Das „Haus der kleinen Forscher“ präsentiert sich bei EduAction 2016

Das „Haus der kleinen Forscher“ präsentiert sich bei EduAction 2016

Am 1. und 2. Juli 2016 ist Mannheim Gastgeber des EduAction Bildungsgipfel 2016. Die Veranstaltung unter Schirmherrschaft von Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka ist Impulsgeber, Motor und Katalysator für eine lebensphasenorientierte Lernkultur, die an den bildungsinnovativen Antworten auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts arbeitet.

Ziel des EduAction Bildungsgipfel ist es, die großen Herausforderungen der Zukunftsbildung gemeinsam, innovativ und umsetzungsorientiert zu diskutieren und anzupacken. Auf der Grundlage eines Gipfels starker Impulsgeber und gleichzeitig eines Gipfels zukunftsweisender Praxisbeispiele treten verschiedene Akteure aus allen Bildungsbereichen in einen Austausch einer neuen Qualität an Vernetzung und wechselseitiger Inspiration.

Das „Haus der kleinen Forscher“ präsentiert sich im Rahmen des Bildungsgipfels Rhein-Neckar am „Tag der Erfahrungen“ (Samstag, 2. Juli) mit einem „Schnupper-Forscher-Tag“.

Zwischen 10:00h und 16:00h informieren wir über die Bildungsinitiative, stellen unser Workshop-Angebot vor und laden zum Experimentieren ein.

Weitere Informationen unter: www.edu-action.de

Anmeldung unter: Südwestmetall – Netzwerk Rhein-Neckar, Tel. 0621/4004237

Ansprechpartnerin für das „HdkF“:

Kerstin Adam

Helene-Lange Schule/Fröbel-Seminar Mannheim, Rennershofstr. 2, 68161 Mannheim

Tel: 0621/824048, e-mail: kerstin.adam@hls-ma.de