Informationsveranstaltungen im Januar und Februar 2020

Informationsveranstaltungen im Januar und Februar 2020

Die Informationsveranstaltungen bieten allen Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen, deren Eltern und interessierten Lehrern die Möglichkeit sich über die Bildungsmöglichkeiten, Aufnahmebedingungen und das Anmeldeverfahren an der Helene-Lange-Schule und am Fröbel-Seminar Mannheim zu informieren.


Berufspraktikanten und -praktikantinnen des Fröbel-Seminars besuchen „Haus der Astronomie“ in Heidelberg

Eine Tradition wurde wieder fortgesetzt – am Freitag, dem 01.02.19 war eine Gruppe von 28 zukünftigen ErzieherInnen gemeinsam mit der Betreuungslehrerin Kerstin Adam zu Besuch beim Haus der Astronomie in Heidelberg.

Der von Dipl.-Physikerin Natalie Fischer durchgeführte Workshop zum Thema „Sonne, Mond und Sterne – mit Kindern Astronomie entdecken“ gehört zum alljährlichen Fortbildungs-Angebot im Anerkennungsjahr. Themenschwerpunkte waren u.a. „Erde, Mond und Sonne als System“, der „Aufbau des Sonnensystems“ oder die „Welt der Sternbilder“. Frau Fischer stellte uns anschauliche Materialien und Modelle, basierend auf dem Inhalt der UNAWE-Astronomie-Box, vor und gemeinsam erprobten wir kindgerechte Umsetzungsmöglichkeiten für die pädagogische Praxis.

Wir diskutierten astronomische Phänomene und Konzepte und einen möglichen Einsatz in den Kindertagesstätten, die Herstellung von Mondkratern war hier genauso spannend wie das Mondphasen-Puzzle oder die kulturell unterschiedlichen Geschichten über den „Mann im Mond“. Uns interessierten auch mögliche Kinderfragen, wie z.B. „Warum fallen die in der Antarktis lebenden Pinguine eigentlich nicht von der Erde runter, sie stehen ja auf dem Kopf?“ Das Sonnensystem war ebenfalls ein großes Thema: wie bewegen sich welche Planeten mit welcher Geschwindigkeit um die Sonne? Warum gibt es Tag und Nacht? Sehen wir immer die gleiche Stelle, wenn wir den Mond anschauen? Wie groß ist der Mond, wie weit ist er von der Erde entfernt? Wie kommt es zu Mond- und Sonnenfinsternis und warum passiert das nur alle paar Jahre mal?

Nach der Mittagspause durften wir als Astronauten das Planetensystem „abfliegen“ und diskutieren darüber, welcher Planet sich als Urlaubs- oder Lebensort wirklich eignet und konnten feststellen, dass die Erde doch die beste Alternative ist. Außerdem besuchten wir die nebenan liegende Sternwarte, wo wir das Bruce-Teleskop besichtigen konnten.

Zum Abschluss hatte Frau Fischer für uns eine Rakete „reserviert“ und wir konnten im Planetarium direkt in die Welt der Planeten und Sternbilder eintauchen.

(Kerstin Adam)


Neue Wege zur Kunst

Kunst

Neue Wege zur Kunst

Viele Wege führen zur Begegnung mit Kunst. Auf eine neue Möglichkeit haben sich Schüler und Schülerinnen des Wahlpflichtfaches Ästhetische Erziehung der Oberstufe eingelassen. Im Unterricht bei Frau Weller-Beckemeier und Frau Diebel haben sie Künstler-Koffer entwickelt.

Die Konzeption der Künstler-Koffer verfolgt das Ziel, Bedeutung und Vielfalt von Kunst anschaulich zu vermitteln und mit allen Sinnen erlebbar zu machen. Insbesondere durch vielfältige Möglichkeiten des Mitmachens kann das Interesse der Kinder an Kunstwerken und Künstlern geweckt und vertieft werden.
Zunächst beschäftigten sich die Schüler mit verschiedenen Künstlern / Künstlerinnen und deren Werken, um sich dann entsprechend eigener Interessen gezielt für eine/einen zu entscheiden. Im Anschluss daran setzen sie sich intensiv mit Lebenslauf, Arbeitsweisen, Kunstwerken u.a. auseinander.
Die Wahl fiel auf Künstler aus verschiedenen Epochen: Giuseppe Arcimboldo, Alexander Calder, Robert Delaunay, M.C. Escher, Vincent van Gogh, Maria Sibylla Merian, Claude Monet, Henri Rousseau, Georges Seurat, Cindy Sherman und Andy Warhol.
Zunächst machten sich die Schüler auf die Suche nach einem für den Künstler/ die Künstlerin passenden Koffer, der in den folgenden Wochen innen und außen gestaltet wurde. Bereits ein am Griff befestigter Kofferanhänger oder Aufkleber und Bilder sollen neugierig machen auf das, was sich im Innern verbirgt.
Durch die Kofferinhalte werden die Künstler, ihr biografischer Hintergrund und die von ihnen geschaffenen Kunstwerke erfahrbar. Ausgewählt und gestaltet werden dazu Stadtbilder, Landkarten, Briefe, typische Accessoires, kleine Fotobücher und vielfältiges Bildmaterial.

Nach dem Öffnen gibt es in jedem Koffer vieles zu entdecken, wie z.B. Leinwand, Staffelei, Pinsel und Farbmaterialien, die ein Künstler zum Malen von Bildern braucht. Im Koffer für einen Bildhauer liegen verschiedene Drähte, Metallbleche, Pappe und Zangen für die Gestaltung von Plastiken. Als Arbeitsmaterial für eine Fotokünstlerin befindet sich im Koffer eine analoge Kamera, ein Film und eine Filmdose.
Einen besonderen Wert legten die Schüler auf die Entwicklung von passenden Spiel- und Erlebnismaterialien wie z.B. Puzzle, Fühlboxen, Hörerlebnisse, Riechfläschchen, u.a.
Über mehrere Wochen sind in intensiver Arbeit kleinere und größere, sehr unterschiedliche Künstler-Koffer entstanden.
Einige der Künstlerkoffer sind bereits von Kindern verschiedener Einrichtungen im Frühjahr 2019 entdeckt worden, andere werden in den kommenden Monaten erprobt.
Die Künstlerkoffer sind im Fröbel-Seminar deponiert und können dort ausgeliehen werden. Ansprechpartnerin ist Frau Weller-Beckemeier.